Exposé

Anmerkung:
Der Film „Zingerle“ basiert auf wahren Begebenheiten im Tirol und Südtirol der 1950er Jahre.

Tirol 1950. Ein ganzes Land ist in Unruhe. In den Bergen zwischen Tirol und Südtirol befindet sich der Sexualstraftäter und zweifache Mörder Guido Zingerle auf der Flucht, vor dem Gesetz. 5 Wochen dauert die Jagd auf das „Ungeheuer von Tirol“ schon und versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Aufgrund der Flucht, sowohl physisch als auch psychisch am Ende seiner Kräfte, wird Zingerle von 4 Carabinieri am Tonicherstadl gefasst. Zingerle, der sich die Verantwortung für seine Taten nicht eingestehen will, wird von den Carabinieri in die nächste Polizei­station gebracht. Ida Hofer ist Sekretärin/Protokolleurin an der Polizei­station Mühlbach.

Als Zingerle in die Polizeistation gebracht wird und sie direkt mit ihm konfrontiert wird, stürmen plötzlich die dunklen und negativen Erinnerungen ihrer Vergangenheit auf sie ein. Die Carabinieri denken der Schrecken wäre vorbei und die „Bestie“ würde nun für immer hinter Gitter kommen, als sich Zingerle, der seit seiner Verhaftung kein Wort gesprochen hat, plötzlich für ein Geständnis entscheidet. Während die Carabinieri das Geständnis als weiteren Erfolg erachten, erkennt Ida Hofer, dass Zingerle damit ein anderes Ziel verfolgt.