Synopsis

Basierdend auf wahren Begebenheiten

Tirol/Südtirol 1950. Als Guido Zingerle am Abend seine Wohnung in Innsbruck verlässt hat er seine Tochter Anna zum letzten Mal in seinem Leben gesehen.

Fünf Wochen später ist ein ganzes Land in Unruhe. In den Bergen zwischen Tirol und Südtirol befindet sich Guido Zingerle auf der Flucht, vor dem Gesetz. Der als „Ungeheuer von Tirol“ titulierte Sexualstraftäter und Mörder versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Am Ende seiner Kräfte wird Zingerle von vier Carabinieri am Tonicherstadl gefasst und in die Polizeistation nach Brixen gebracht.

Ida Hofer arbeitet als Sekretärin an der Polizeistation. Als sie plötzlich mit Guido Zingerle konfrontiert wird, stürmen schlagartig dunkle Erinnerungen aus ihrer eigenen Vergangenheit wieder auf sie ein.

 

___

 

Letter of Intent – Gregor Bloéb

Zum Geleit,

nach Durchsicht des Drehbuchs und der Projektmappe zum Kurzfilm „Zingerle“ war ich ganz offen gesagt ziemlich überrascht. Überrascht, ein so spannendes und ausgereiftes Projekt von jungen Filmschaffenden vorgelegt zu bekommen. Für mich ist es ein „kleines Juwel“, das es wert ist, in jeder Hinsicht unterstützt zu werden. Das wirklich interessante „Psychospiel“ zwischen den Hauptprotagonisten Guido Zingerle und Ida Hofer etabliert einen besonderen Konflikt, der dem Film eine eindrucksvolle Eigenart verleiht. Es freut mich, dem Projektteam unter die Arme greifen zu können und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Mit dem Wunsch auf das bestmögliche Ergebnis,

Gregor Bloéb

 

___

 

Letter of Intent – Julia Rosa Peer

Sehr geehrte Damen und Herren,

Eric Weglehner hat mit seinem Drehbuch „Zingerle“ ein, wie ich glaube, sehr besonderes Projekt entwickelt. Gekonnt verbindet er einen historischen Stoff mit aktuellen gesellschaftlich relevanten Themen.

Durch die Rolle der Ida Hofer gibt er vor allem seinen Frauenfiguren einen ganz neuen Raum. Bei einer Geschichte mit einem so sensiblen Thema, wie das des sexuellen Missbrauches, ist dies besonders schwierig. Doch Ida macht eine interessante Entwicklung durch: Sie selbst ist ein Opfer, aber emanzipiert sich aus ihrem Leid, um am Ende Gerechtigkeit für andere Opfer zu erkämpfen. Gerade in den jüngsten Berichterstattungen bekannter Fälle sind weltweit ähnliche Vorgänge zunehmend zu beobachten.

Eric Weglehner versucht zu ergründen, was den Menschen zu solchen Grausamkeiten bewegen kann und will nicht zuletzt erforschen, was den Täter am Ende doch menschlich und damit auch zerbrechlich macht. „Zingerle“ wird ein besonderer Film, mit einem Drehbuch das psychologisch feinfühlig und detailliert recherchiert wurde und einem hoch engagierten jungen Team im Hintergrund.
Es ist mir eine Freude und Ehre, die Rolle von Ida Hofer übernehmen zu dürfen und hoffe, dass Sie „Zingerle“ unterstützen können.

Mit freundlichen Grüßen

Julia Rosa Peer